Siechende Wirtschaft hilft Open Source auf die Sprünge

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Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den USA könnte auch ihr Gutes haben, zumindest für die Open-Source-Szene. Denn jetzt zeigt eine Umfrage, dass sich immer mehr Unternehmen auf quelloffene Technologien hin orientieren, um in schwierigen Zeigen Lizenzgebühren zu sparen.

Das sind zumindest die Ergebnisse einer Untersuchung, die die Open Solutions Alliance (OSA) zusammen mit Mitgliedern und anderen Dienstleistern durchgeführt hat.

So gaben 83 Prozent der Mitglieder an, in diesem Jahr Umsatzsteigerungen bei Software und Services rund um quelloffene Technologien zu erzielen.

Die Teilnehmer der Studie nannten als Grund für diese Zunahme vor allem die Motivation der Kunden, durch Open Source Kosten einzusparen. Doch das sind bei weitem nicht die einzigen Gründe, warum Unternehmen auf Open Source setzen. Etwa 60 Prozent gaben an, dadurch von einem Hersteller unabhängig zu bleiben. Rund 50 Prozent erklärten, dass die Flexibilität von Open Source einen Anreiz darstelle.

Allerdings nutzen die wenigsten Unternehmen reine Open-Source-Umgebungen. Lediglich 9 Prozent der Kunden haben reinrassige Open-Source-Umgebungen. Über 84 Prozent jedoch gaben an, quelloffene Technologien auf Microsoft-Produkten laufen zu haben, oder mit anderen Microsoft-Produkten zu kollaborieren.

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