Google wird kapitalistischer

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Der Suchgigant könnte seine Investment-Aktivitäten bald in einer eigenen Risikokapital-Sparte bündeln. Google arbeite an entsprechenden Plänen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

Offen ist demnach noch, wie die Investment-Gruppe strukturiert wird und in welche Bereiche investiert werden soll. Die Abteilung könnte demnach von David Drummond geführt werden, der derzeit Chief Legal Officer und Senior Vice President für Corporate Development bei Google ist. Zudem habe Google den ehemaligen Unternehmer William Maris eingestellt, der bereits als Investor tätig war.

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“Derzeit handelt es sich noch um reine Spekulationen. Da sowohl das Volumen als auch die mögliche Aufstellung noch unklar sind, ist auch der Erfolg einer solchen Sparte schwer zu beurteilen”, sagte dazu Ronald Stöferle, Analyst der Wiener Erste Bank.

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Um zu beurteilen, wie sinnvoll eine Bündelung von Googles Investmentaktivitäten ist, müsse erst feststehen, ob die Einheit ein kleiner Arm des Unternehmens sein solle oder als klassisches Venture-Capital-Segment aufgebaut werde, so Stöferle.