Das große Geld mit kleinen Laptops

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Der Markt für x86-Prozessoren hebt ab. Schuld daran sind kleine und günstige Notebooks. Auch Hersteller wie Asus, HP oder Lenovo profitieren derzeit von dem Run auf günstige Netbooks.

Bei den Halbleiterproduzenten heißen die Profiteure Intel und Via. AMD hingegen muss zurückstecken. Die Anteile des Intel-Konkurrenten gehen im Zeitalter der kleinen Laptops zurück, so sieht das eine Studie des Marktforschers Mercury Research.

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Im zweiten Quartal 2008 konnten Intel und Via Technolgies mit dem Atom beziehungsweise mit dem C7-Chip ihre Marktanteile ausbauen. In den Quartalen zuvor trieben ebenfalls Laptops den Chip-Markt an. Damals aber waren es hauptsächlich ‘traditionelle’ Arbeitsgeräte, die die Verkäufe anfachten. Ein Bereich in dem auch AMD aufholen konnte.

Doch für das mit dem EeePC von Asus aufgestoßene neue Segment der Netbooks, die meist für unter 500 oder 400 Euro über den Ladentisch gehen, hat AMD derzeit keinen Chip im Angebot. Der Hersteller hat auch bereits angekündigt, in naher Zukunft keine Plattform für dieses Billig-Segment bereitstellen zu wollen.

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