Wir öffnen einen Sun Fire X4450

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Genug von iPhones und Netbooks und anderem aufgestemmten Spielzeug. Jetzt zeigt silicon.de das Innere der Rechenboliden. Heute kommt der Intel-Server X4450 von Sun Microsystems unters Messer.

Eines gleich vorweg. Anders als bei Handys oder Laptops, wo sich die Kollegen mit Spachteln, Zahnarzt-Pinzetten und anderen ungewöhnlichen Werkzeugen ans Aufschrauben machen, braucht man für einen Server eigentlich so gut wie keine Werkzeuge.

Fast alles ist mit Steckverbindungen und von Hand zu öffnenden Verschlüssen befestigt. Einzig die PCI-Express-Karten und die Prozessoren sind mit Schrauben befestigt. Alles, was kaputt gehen kann, also Lüfter oder Platten, lassen sich mit wenigen Handgriffen austauschen.

Auch der Speicher, den man unter Umständen von Zeit zu Zeit aufrüsten muss, ist schnell erweitert. Ein neuer Prozessor ist allerdings mit etwas mehr technischem Aufwand verbunden. Auffällig ist der saubere und durchdachte Aufbau des X4450. Er stammt aus der Feder von Sun-Urgestein Andreas Bechtolsheim. Das dem X4450 zugrundeliegende Design soll laut unbestätigten Informationen den Codenamen ‘Statler und Waldorf’ tragen.

In unserem Modell sind vier Xeon-Prozessoren der Serie 7300 mit vier Kernen verbaut. Wahlweise stehen auch Dual-Core-Xeons der Serie 7200 zur Auswahl. Insgesamt unterstützt der X4450 also 16 Kerne und im Hauptspeicher bis zu 128 GB. Daneben kommen acht – mit einem DVD-Laufwerk – maximal sechs interne SATA-Festplatten auf dem Server unter.

Für PCI-Express stehen sechs Steckplätze zur Verfügung. Die Netzwerkverwaltung ermöglicht eine 10/100 Mbit Ethernet NIC-Schnittstelle. Platzsparendes Design, einfache Wartung und hohe Leistung machen den X4450 laut Sun Microsystems zu einer guten Hardware-Plattform für Konsolidierungen, Virtualisierungsprojekte, Datenbanken oder ressourcenhungrige Business-Anwendungen.

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