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Der Händler von gebrauchter Software, usedSoft, findet scharfe Worte für Microsofts Vorstoß gegen Anwender von Secondhand-Software. Microsoft hat laut eigenen Angaben “auffällig gewordene Produkt-Keys” gesperrt.

In dem Vorwurf, dass identische Produkt-Keys Rückschlüsse auf unrechtmäßige Lizenzierungen zulassen, sieht der usedSoft-Geschäftsführer Peter Schneider eine “Verdrehung der Tatsachen”. Tatsache sei vielmehr, dass beim Microsoft Vertriebsmodell nicht auszuschließen sei, dass derselbe Produkt-Key etwa über Großdistributoren an bis zu hunderte Kunden gleichzeitig vergeben wird, kommentiert Schneider.

“Diese Verlautbarung ist der schamlose Versuch des Software-Monopolisten, die Software-Nutzer unter Verdrehung von Tatsachen einzuschüchtern”, so Schneider weiter. Dennoch muss Schneider seine Kundschaft beruhigen.

Von usedSoft heißt es dazu: “Weil identische Microsoft-Produkt-Keys an so viele Unternehmen und Personen vergeben werden, passiert es natürlich gelegentlich, dass diese Keys von Betrügern missbraucht werden. Wenn Microsoft davon erfährt, erhalten sämtliche Microsoft-Kunden mit diesem Produkt-Key eine Warnmeldung, zum Beispiel wenn sie ein Update vom Microsoft-Server herunterladen.”

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