Wie Firmengründer Millionen sparen

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Hürden für Unternehmensgründer wie Bürokratiekosten und Verwaltungsaufwand werden abgebaut, das belegt jetzt eine Studie von Steria Mummert Consulting.

Die Einführung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (DLR) in Deutschland senkt die Kosten für die Verwaltung um mehr als 30 Prozent. Vor allem der Ausbau der E-Government-Angebote im Internet und das Serviceangebot eines einheitlichen behördlichen Ansprechpartners helfen, den Verwaltungsaufwand zu senken.

Insgesamt sparen Firmengründer durch die Effizienzmaßnahmen der DLR jedes Jahr Verwaltungskosten in Höhe von rund 279 Millionen Euro. Über die Kostenersparnis hinaus ist mit einer erheblichen Beschleunigung der Verfahren zu rechnen. Die zeitintensive Anmeldung zum Handelsregister lässt sich beispielsweise auf weniger als ein Drittel der herkömmlichen Arbeitszeit verkürzen. Das ist das Ergebnis einer Studie zu den Entlastungspotenzialen der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die Steria Mummert Consulting im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt hat.

Der mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie angestrebte Bürokratieabbau dürfte wichtige Impulse für die Gründung von Unternehmen in Deutschland liefern. Denn derzeit gehören der Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Kosten zu den größten Hindernissen, die eine Unternehmensidee auf dem Weg zum Markteintritt scheitern lassen. Allein bei Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor ist mit einem jährlichen Einsparpotenzial von 238 Millionen Euro zu rechnen.

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