Der Chip-Hersteller AMD hat nicht mehr benötigte Ausrüstungen für die Chip-Fertigung nach Russland verkauft. Das berichtete die Dresdner ‘Sächsische Zeitung’.
In Dresden stehen die beiden wichtigsten Fabriken des Intel-Rivalen: die Fab 30/38 und die Fab 36. Etwa 2800 Menschen sind direkt bei AMD Deutschland beschäftigt, 5000 weitere bei Zulieferern.
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Im Juni 1999 lieferte die Fab 30 die ersten Athlon-Prozessoren auf der Grundlage der 180-nm-Technologie aus. AMDs neuestes Dresdner Werk – die Fab 38 entsteht derzeit durch die Umrüstung der bisherigen Fab 30 zu einem 300-mm-Werk. Noch in diesem Jahr soll die Fab 38 zur Kapazitätserweiterung beitragen. Der Ausbau zu einem eigenständigen 300-mm-Werk ist für 2009 geplant.
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Die Fab 36 ist AMDs erste Produktionsstätte für 300-mm-Wafer. Der Spatenstich erfolgte im November 2003, im Oktober 2005 startete die hochautomatisierte Fertigung für Mikroprozessoren. Die Fab 36 produziert derzeit in der 65-nm-Technologie – die Fertigung in der 45-nm-Technologie wird gerade hochgefahren.
Die jetzt verkauften Ausrüstungen stammen aus dem ältesten Dresdner Werk, der Fab 30. Käufer ist der russische Elektronikkonzern Angstrem. Das Unternehmen baut nach dem Bericht derzeit bei Moskau eine Chipfabrik, die Ende 2009 ihre Produktion aufnehmen soll.
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