Intel-Jünger pilgern nach San Francisco

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In San Francisco hat das dreitägige ‘Intel Developer Forum’ (IDF) begonnen. Das Treffen dient weniger dazu, Neuerungen vorzustellen.

Im Mittelpunkt steht traditionell eher die Diskussion technologischer Themen. So ist es auch diesmal. Bedeutenden Neuerungen – wie der ultra-mobile Chip ‘Atom’, ‘Core i7’ (Nehalem) oder das GPU-Projekt ‘Larrabee’ wurden bereits im Vorfeld des Treffens bekannt gemacht.

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Furore könnte jedoch ‘Haswell’ machen, der für 2012 geplante Nachfolger der Sandy-Bridge-Architektur. Aus einer vorab bekannt gewordenen Präsentation geht hervor, dass Intel den SSE-Nachfolger AVX in die für 2010 geplante Sandy-Bridge-Architektur einarbeitet. AVX kann Double-Precision-Arithmetik mit 256-Bit-Registern ausführen. SSE verfügt nur über 128-Bit-Register.

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Weiterhin zeigt die Präsentation, dass es erst mit Haswell eine Unterstützung für einen ‘Fused Multiply Add’-Befehl geben wird. Dabei handelt es sich um eine Multiplikation mit anschließender Addition in einem Schritt. Offen bleibt somit aber, ob Intel sein Ziel von 28 Gigaflop/s pro Core schon 2010 mit Sandy Bridge – oder eben erst 2012 mit Haswell – erreichen wird.

Intel-CEO Paul Otellini wird nicht auf dem IDF zu finden sein. Nach Angaben der US-Zeitschrift Fortune gönnt sich Otellini eine Auszeit von vier Wochen. Daher wird das Treffen von Intel-Chairman Craig Barrett eröffnet. Fehlen wird demnach auch Sean Maloney, Intel Executive Vice President und einer der möglichen Otellini-Nachfolger. Maloney ist in Peking bei den Olympischen Spielen.