SAP-Kaderschmiede kooperiert mit US-Elite

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Die US-amerikanische Elite-Universität Stanford und das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) haben eine Partnerschaft bei der Erforschung von Innovationsprozessen vereinbart.

Das gemeinsame Forschungsprogramm soll zunächst über acht Jahre laufen. Es hat einen Gesamtumfang von rund 10,7 Millionen Euro. “Uns geht es um die von beiden Institutionen gelehrte Innovationsmethode des Design Thinking”, sagte HPI-Stifter Hasso Plattner. Plattner ist Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender von SAP. Er hatte das Potsdamer Institut 1999 gegründet und 2007 um die School of Design Thinking erweitert.

Nach Angaben von HPI-Direktor Christoph Meinel wird die Hälfte der vorgesehenen Projekte in Potsdam durchgeführt. So hätten beide Standorte das gleiche Gewicht. Die einzelnen Projekte werden demnach jährlich mit Beträgen von bis zu 100.000 Euro gefördert.

Es geht unter anderem darum, wie die Design-Thinking-Methode mit den im technischen Bereich sonst üblichen Herangehensweisen verbunden werden kann und wie räumliche und zeitliche Begrenzungen bei der Zusammenarbeit von Entwicklungsteams überwunden werden können.

Ferner interessiert die Stanford– und HPI-Forscher, welche Rolle die Interdisziplinarität bei innovativen Systementwicklungen spielt, welchen Einfluss kulturelle Faktoren auf die Arbeit von Design-Thinking-Teams haben und wie individuelle Anstöße Erfindungsprozesse im Team fördern können.