Apple wegen iPhone-UMTS-Problemen verklagt

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Jessica Alena Smith aus dem US-Bundesstaat Alabama hat eine Klage gegen Apple eingereicht, welche zu einer Sammelklage ausgebaut werden soll.

In der Klageanschrift wirft sie Apple vor, dass die Leistung und Zuverlässigkeit des iPhone 3G nicht den Aussagen aus der Werbung entsprechen. Das Unternehmen hatte explizit dafür geworben, dass mit dem neuen iPhone “doppelte Geschwindigkeit zum halben Preis” erreicht werde.

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Die AT&T-Kundin hatte ihr iPhone erst vor einem Monat erworben, jedoch schon kurz darauf festgestellt, dass die Transferraten beim Internetsurfen nicht den erhofften Erwartungen entsprachen. Zudem war es für die Kundin nur in einem Viertel der Versuche möglich, mit dem iPhone, das UMTS-Netz von AT&T zu nutzen, obwohl ihr Wohnort über einen vollen UMTS-Ausbau verfügt. Außerdem beklagte sie sich, dass des Öfteren Gespräche einfach unterbrochen wurden.

Bereits seit der Markteinführungen des iPhone 3G häufen sich die Beschwerden wegen des schlechten UMTS-Empfangs. Die Amerikanerin suche nun nach weiteren iPhone 3G-Besitzern, die bereit sind sich der Sammelklage anzuschließen. Ziel der Klage sei es, für die ‘defekten’ Smartphones einen Ersatz zu erhalten. Angedacht sei zudem, nach den Aussagen der Anwälte, auch einen Schadenersatz in unbestimmter Höhe zu erstreiten.