Keine Rettung für deutsche Maxdata-Fertigung

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Der Marler Hersteller Maxdata wird trotz Investor die Insolvenz nur teilweise überleben. Nun will offenbar Quanta die Marken Belinea und Maxdata weiterführen.

Allerdings wird die Fertigungsanlage des Tochterunternehmens Manulogs mit der Insolvenzeröffnung am 1. September geschlossen werden. Offiziell hat der Insolvenzverwalter den Einstieg von Quanta bislang nicht bestätigt. Mit der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekommt der Insolvenzverwalter Dr. Winfried Andres die Möglichkeit einzelne Bereiche des Unternehmens zu verkaufen.

Dennoch scheint eine Beteiligung durch die Quanta-Tochter Quanmax, die sich bereits in Österreich bei den Marken Gericom und Chiligreen engagiert hat, sehr wahrscheinlich. Den 360 Mitarbeitern der Maxdata-Fertigung Manulogs hilft das freilich wenig. Sie werden wohl in einer Transfergesellschaft unterkommen und möglicherweise in andere Unternehmen überführt werden. Doch auch in anderen Bereichen der Maxdata seien bereits erste Arbeitsplätze gestrichen worden, wie im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung bekannt wurde.

Service und Gewährleistung werden wohl weiterhin über PC-Garant laufen, der seit Juli langfristig die Gewährleistungs- und Serviceansprüche für alle aktuell verkauften Produkte der Marken Maxdata und Belinea sichert. Für Produkte, die vor dem 25. Juni 2008 verkauft wurden, ist nach wie vor die SLP Solution, die Service-Tochter des Marler Unternehmens zuständig. Maxdatas Landesgesellschaften in Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und Polen wurden bereits bei der Eröffnung des Verfahrens geschlossen.

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