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T-Mobile hat den Startschuss für den Ausbau seines bundesweiten EDGE/GPRS-Netzes gegeben. Der Konzern plant den mobilen Datentransfer per EDGE bis Ende des Jahres um 20 Prozent auf 260 KBit/s aufzubohren. Aktuell sind maximal 220 KBit/s möglich.

“Damit setzen wir unsere Strategie fort, unseren Kunden einen möglichst schnellen mobilen Breitbandanschluss zur Verfügung zu stellen”, sagte Günther Ottendorfer, Geschäftsführer für den Bereich Technik von T-Mobile Deutschland. Nebenher wolle man das WLAN-Angebot von derzeit rund 20.000 öffentlichen Hotspot-Standorten kontinuierlich ausbauen.

Im Mai hatte T-Mobile mitgeteilt, EDGE sei nun flächendeckend verfügbar. Nun seien Downloadraten von bis zu 220 KBit/s (Upload: 110 KBit/s) möglich. Das entspricht etwa der vierfachen Geschwindigkeit eines einfachen ISDN-Anschlusses. “Durch EDGE erhalten Haushalte und Unternehmen auch in jenen Regionen einen breitbandigen mobilen Zugang zum Internet, in denen weder UMTS noch DSL zur Verfügung stehen”, sagte Ottendorfer damals. Für die Systemtechnik waren Alcatel-Lucent und Ericsson zuständig.

Parallel zu Weiterentwicklung des GSM-Netzes betrieb T-Mobile den Ausbau der Netzinfrastrukturen für UMTS und WLAN. So wurde das gesamte UMTS-Netz mit HSDPA-Technik (High Speed Downlink Packet Access) in einer Geschwindigkeit von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde ausgestattet.

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