Der iPod, wer hats erfunden?

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Der iPod soll keine Erfindung und Entwicklung aus dem Hause Apple sein, wie Medien berichten. Vielmehr sei ein Brite der Vater des begehrten Media-Players.

Die Daily Mail berichtet nun, dass aus Gerichtsdokumenten zweifelsfrei hervorgehe, dass Kane Kramer, ein 52-jähriger Erfinder, von Apple als Erfinder des iPods anerkannt wurde. Apple habe den Briten sogar nach Kalifornien einfliegen lassen.

Apple habe Herrn Kramer selbst ins Spiel gebracht, um sich vor Gericht gegen Burst.com zu verteidigen, das die Urheberschaft am iPod erhob. 1979 hat Kramer die ersten Skizzen seines kleinen Media-Players verfertigt und ein Unternehmen gegründet, das das Gerät herstellen und vermarkten sollte. Kramer hatte zudem die Technologie zum Patent angemeldet. Damals war das Gerät in der Lage etwa dreieinhalb Minuten Musik zu speichern. Er hoffte, die Kapazität noch steigern zu können.

Der ‘IXI’, wie Kramer seine Erfindung taufte, war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Schließlich konnte Kramer die 120.000 Dollar, die für die Verlängerung des Patents nötig waren, nicht mehr aufbringen, und seine Idee wurde für jedermann frei verfügbar. Doch nun haben offenbar diese Dokumente dem Hersteller Apple eine Menge Geld in einem Patentstreit mit Burst.com gespart.

Jetzt ist Kramer über die Höhe einer Abfindung in Verhandlungen mit Apple getreten. Der bislang glücklose Erfinder musste aufgrund von Geldsorgen im vergangenen Jahr sein Haus verkaufen. Derzeit arbeitet Kramer an einem Gerät namens ‘Monicall’, eine Art digitaler Anrufbeantworter, der die Anrufe in Form von Audio-Dateien per E-Mail an die Teilnehmer verschickt.

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