IBM bringt hardwareseitige Verschlüsselung

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Der IT-Konzern IBM hat die Verschlüsselung jetzt noch tiefer in die Systeme eingegraben. Mit System x Vault’ gibt es bald eine Verschlüsselung, die in der Hardware sitzt. Integriert in der Festplatte soll die Datensicherheit noch besser geschützt sein. Fremder und unberechtigter Zugriff soll damit unmöglich werden.

Sobald eine Server-Festplatte früher verschwand oder gestohlen wurde, begannen für die Anwender die Fragen rund um: Was passiert nun mit den Daten? Davon soll die IBM-Lösung vor allem kleinere Kunden befreien.

Der System X vault Adapter wurde für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Sie haben oft kein Verfahren aufgesetzt, wie mit alten Servern sicher umgegangen werden sollte. Viele scheuen die Kosten einer grundlegednen Datenentfernung vor der Entsorgung. Das setzt einer weiteren Gefahr aus, wertvolle Daten zu verlieren.

Der Adapter wurde an die potentiellen Kunden angepasst und führt sie Schritt für Schritt durch die Funktionen und die Installation. Da die Datenverschlüsselung in der Hardware liegt, wird die Performance der Server nicht beeinträchtigt, hieß es. Der Vault wird noch in diesem Monat für die Modelle System x3650, x3400 und x3500 erhältlich sein, so IBMs US-Zentrale.