Carly Fiorina torpediert den Wahlkampf der US-Republikaner

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Es ist US-Wahlkampf und da wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Nun ist Carly Fiorina der Kandidatin Sarah Palin, die sie indirekt als Beraterin unterstützt, in den Rücken gefallen.

Fiorina, einst CEO bei Hewlett-Packard, ist unter anderem Wirtschaftsberaterin von Senator John McCain. In einem Radio-Interview mit KTRS wurde sie gefragt, ob sie Sarah Palin, McCains Trumpf als Vize-Präsidentin, genügend Erfahrung zutraue, um ein Unternehmen wie HP zu leiten.

“Ich glaube nicht”, antwortete Fiorina. “Aber wissen sie was? Dafür bewirbt sie sich auch nicht.” Ob dem Wahlkampfteam und der PR-Brigarde der republikanischen Kandidaten diese Antwort schmecken wird. Wohl kaum. Aber zumindest war die Antwort ehrlich.

Das schlug natürlich Wellen. In einem Interview mit dem Sender MSNBC erklärte Fiorina dann, wie der Satz denn gemeint sei. Sie erklärte, dass sie auch nicht glaube, dass McCain in der Lage sei, ein Unternehmen zu leiten. Auch Barak Obama, der Kandidat der Demokraten, sei dazu in ihren Augen nicht fähig. “Aber auf der anderen Seite, ein großes Unternehmen ist auch etwas anderes als der Posten des Präsidenten oder des Vize-Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass das Land wie ein Unternehmen funktioniert.”

Keith Olberman von MSNBC erklärte daraufhin bitterböse: “Sie weiß wovon sie spricht, schließlich wurde sie als Chef bei HP entlassen.”

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