Deutsche SAP-Anwender stellen sich neu auf

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Eine konzeptionelle Neuausrichtung der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe soll für mehr Transparenz, Kommunikation und Einflussnahme der Mitglieder sorgen. Auch eine neue Organisationsstruktur soll diese Ziele sicherstellen.

Mit großer Mehrheit stimmten die über 2000 Mitglieder der DSAG (Verband der deutschsprachigen SAP-Anwender) gestern auf dem Jahreskongress in Leipzig für die konzeptionelle Neuausrichtung der Anwendergruppe.

So werden die DSAG-Gremien künftig in Ressorts unterteilt, um mit einer fachlichen Segmentierung die Organisation zu straffen und die Schlagkraft der DSAG zu erhöhen. Die Ressortbildung wirke sich auf alle Gremien der DSAG aus. Betroffen sind der Vorstand über die neu zu schaffenden Fachbeiräte bis hin zu den Arbeitskreisen und zur Geschäftsstelle.

Das neue Konzept sieht vor, die DSAG-Gremien künftig inhaltlich in die fünf Ressorts Technologie, Mittelstand, Operations/Service und Support, Prozesse/Anwendungen (SAP Business Suite) und Branchen zu gliedern. An deren Spitze vertritt jeweils ein Vorstand die Interessen der Anwender bei seinem SAP-Pendant.

“Die Größe und die Stellung der DSAG im SAP-Umfeld haben diesen Schritt erforderlich gemacht. Mit der Neuausrichtung legen wir die Grundlage, um die Qualität unserer Arbeit in den kommenden Jahren weiter zu steigern”, so der Vorstandsvorsitzende der DSAG, Prof. Dr. Karl Liebstückel. Die Neuordnung sorge, so Liebstückel, nicht nur intern für mehr Effektivität, sondern auch gegenüber SAP könne der Verband besser auf die Produktentwicklung hinwirken.

“Wir wollen erreichen, dass sich unsere Mitglieder noch stärker mit Themen und Inhalten der DSAG identifizieren”, ergänzt Geschäftsführer Mario Günter ein weiteres Ziel.

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