Trotz ungewisser Zukunft – Daimler vertraut auf FSC

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Fujitsu Siemens Computers (FSC) ist in den kommenden drei Jahren für die Server und Datenbanken des Autobauers Daimler verantwortlich. Der Konzern hat einen entsprechenden Großauftrag vergeben. Demnach wird das European Data Center (EDC) von Daimler mit Hilfe der Managed Services von FSC verwaltet.

Das EDC von Daimler versorgt die Unternehmen weltweit mit einem umfassenden Spektrum von IT-Diensten. Dazu gehören der Serverbetrieb sowie die Integration neuer Hardware, Datenbanken und Applikationen. Bisher hatte das EDC Teile des Betriebs an verschiedene externe Dienstleister übertragen.

Nun legt Daimler die Betreuung zentral in die Hände von FSC – so sollen weitere Einsparpotentiale genutzt und die Qualität der Leistungen gesteigert werden. Bei FSC ist man überzeugt dies leisten zu können, durch eine Kombination aus On-Site-Leistungen und Offshoring an den Standorten Stuttgart und Bangalore. Vor allem die Expertise von FSC in globalen Projekten könnte zur Qualitätssteigerung und Weiterentwicklung der Data-Center-Leistungen beitragen, hieß es.

“Dieser Auftrag stellt einen klaren Vertrauensbeweis in unsere Managed-Data-Center-Kompetenz dar. Er ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Komplettanbieter von Produkten und Services”, sagte der zuständige FSC-Manager Richard Schlauri.

Derzeit sorgt vor allem die ungewisse Zukunft des deutsch-japanische Joint Ventures für Schlagzeilen. Nach jüngsten Berichten denken die Japaner darüber nach, das Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens allein weiter zu betreiben. Allerdings hätten sich beide Seiten noch nicht auf einen Preis einigen können. Fujitsu und Siemens halten je die Hälfte der Anteile an Europas größtem PC-Hersteller. Analysten schätzen den Wert des Unternehmen auf rund eine Milliarde Euro.