Pearl, Curve, World Edition – welcher Blackberry passt zu Ihnen?

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Bei Research in Motion (RIM) hat man schon viele Blackberry-Killer kommen und gehen sehen. Doch auch das iPhone und seit neuestem das Google-Handy G1 haben der soliden Kundenbasis von RIM nichts anhaben können. Dennoch ist der Hersteller auf der Hut und will den jüngsten Trend hin zum Touchscreen nicht verpassen. Vodafone Deutschland bewirbt bereits den Blackberry Storm.

Von Anfang an hat RIM die Blackberry-Plattform jedoch als Business-Software konzipiert. Das zahlt sich nun aus, in Zeiten, in denen immer mehr große Anbieter wie Nokia oder Palm versuchen, im wachsenden Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Denn nicht immer ist die Ausrichtung eindeutig, bestes Beispiel hierfür ist Apples iPhone. Die unklare Definition der Zielgruppe ist sicher auch gewollt, schließlich wollen auch immer mehr Privatanwender einen der kleinen Alleskönner in der Tasche haben.

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Unternehmenskunden jedoch verunsichert die zweideutige Ausrichtung nicht selten. Und während noch diskutiert wird, ob und wie sehr sich iPhone und Co als Business-Geräte eignen, vertrauen die IT-Abteilungen erst einmal weiter der bewährten Blackberry-Plattform. Da weiß man zumindest woran man ist, gerade in Sachen Sicherheit und Verwaltung.

Was nicht heißt, dass man bei RIM die Zeichen der Zeit nicht erkennt. Der Trend bei Smartphones geht derzeit eindeutig in Richtung Touchscreens – dementsprechend gab es bereits im Mai erste Berichte, dass RIM im dritten Quartal dieses Jahres mit einem Blackberry-Modell mit Touchscreen-Steuerung auf den Markt kommt. Ganz kann dieser Zeitpunkt voraussichtlich nicht eingehalten werden, aber Vodafone bewirbt bereits ein Modell namens Blackberry Storm. Technische Details und genauer Vorstellungstermin sind derzeit noch unklar.

Auch Nokia gehört im Augenblick noch zu den Herstellern, die kein Touchscreen-Modell im Portfolio haben. Das wird sich aber voraussichtlich an diesem Donnerstag ändern. Dann nämlich, so pfeifen es die Spatzen schon seit einigen Tagen von den Dächern, werden die Finnen ihr erstes Smartphone mit Touchscreen-Bedienung auf den Markt bringen.

Vor dem Hintergrund, dass der Hype um berührungsempfindliche Oberflächen den Smartphone-Markt bereits seit einiger Zeit umtreibt, haben sich sowohl Nokia als auch Research in Motion mit ihrer Reaktion recht lange Zeit gelassen. Immerhin: Nokia musste seine Bedienoberfläche S60 an eine Touchscreen-Steuerung anpassen und RIM musste das Blackberry-Betriebssystem überarbeiten. Jetzt lässt die lange Wartezeit darauf hoffen, dass die Hersteller mit überzeugenden Lösungen an den Start gehen.