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Nach Ansicht der Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner sind CIOs und Sicherheitsverantwortliche sehr ängstlich. Oftmals kämpfen sie gegen Windmühlenflügel und sehen Gefahren, wo keine sind. Gartner Research Director Andrew Walls will, dass die Sicherheitsprofis reale Bedrohungen von den Mythen der IT unterscheiden.

“Jeden Tag entstehen neue Ideen dazu, wie Technik, Anwendungen und Systeme genutzt werden können. Diese neuen Ideen fordern unsere ganze Vorstellungskraft dazu heraus, wie wir besagte Technik, Anwendungen und Systeme absichern sollen und wie wir uns gegen wahrscheinliche und mögliche Risiken schützen können.

In diesen sich ständig verändernden Landschaften aus Anwendungen und Technologien und den sehr innovativen Methoden, die die Nutzer im Umgang damit erlernen, müssen wir sehr umsichtig sein um sicherzustellen, dass wir diesen neuen Sicherheitsbedrohungen einen Schritt voraus sind. Gleichzeitig dürfen wir geschäftskritische Innovationen nicht bremsen. Das ist unsere Ansicht bei Gartner.

Dabei bleiben die Veränderungen konstant, die Gefahren wachsen weiter, ähnlich wie Rost, entwickeln sich und greifen Tag und Nacht an. Dennoch können wir die Situation, so wie sie ist, beurteilen und unser Verständnis der Gefahrenlandschaft quantifizieren. Wir wissen, dass wir nicht alle möglichen Bedrohungen angehen können – aber wir können mithilfe von Risk Management diejenigen Bedrohungen bestimmen, die real sind und diejenigen identifizieren, die es nicht sind. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Eindämmung von Sicherheitskosten.

Die Herausforderung, eine effektive Sicherheit zu gewährleisten, wird immer schwieriger. Neue Gefahren von innerhalb und außerhalb der Unternehmen fordern die bestehenden und geplanten IT-Umgebungen heraus. Neue Konzepte des Business und der Kommunikation treiben die Innovation voran, die die Sicherheitsdienste und -werkzeuge überspringt.

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Ein Kommentar zu Gartner räumt auf mit den Märchen der Sicherheitsexperten

  • 2.10.2008 um 09:46 von STZ

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf …
    Zugegeben, ein gewisses Maß an Hypochondrie ist so manchem IT-Spezialisten eigen – und daraus ergeben sich dann zuweilen auch Konflikte mit denen, die das Geschäft via Internet voranbringen wollen. Es sind aber nicht ausschließlich Märchen die da erzählt wertden, die Bedrohungen sind leider recht real …

    Es ist leider sehr schwierig, auf der Basis verwundbarer Plattformen sichere Systeme aufzubauen. Ständiges Security Patching mit all seinen Aufwänden, Kosten und operationalen Risiken ist die traurige Folge, von der alten Mantra "Never change a running system" kann keine Rede mehr sein.

    Die eigentlich notwendige Schlußfolgeruntg: Weg mit dem Flickwerk, sichere Internet-Architekturen müssen her – auch wenn dies andere Plattformen erfordert.

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