Aus Siemens-Telefonsparte wird Gigaset Communications

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Die Beteiligungsgesellschaft, die den Siemens-Geschäftsbereich SHC übernommen hat, will das Unternehmen unter einem neuen Namen weiterführen. Neue Produkte und Märkte sollen Wachstum sichern.

Die Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG (SHC) soll, wie Arques Industries mitteilt künftig unter dem Namen Gigaset Communications geführt werden. Mit Hilfe der ehemaligen Siemens-Marke im Firmennamen soll die Marktführerschaft im Premiumsegment weiter ausgebaut werden, heißt es.

Man peile vor allem ein margenstarkes Geschäft an. Zudem soll das Angebot weiterentwickelt werden. Geplant sind offenbar neue Angebote für Internet-Telefonie. Aber auch neue Märkte will das Unternehmen angehen.

Gigaset Communications werde künftig internationaler agieren. Schon jetzt hat der Hersteller Niederlassungen in 17 Ländern. Kunden sind über 70 Länder verstreut. In Bocholt ist mit 1400 Mitarbeitern der derzeit größte Standort des Herstellers.

Arques besitzt 80,2 Prozent des Unternehmens. Siemens ist nach wie vor mit 19,8 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. In den nächsten 24 Monaten darf der neue Telefonhersteller die Marke Gigaset weiter nutzen.

“Der Erwerb von SHC ist eine typische Arques-Transaktion: fairer Kaufpreis, hohes Wertsteigerungspotenzial”, kommentierte der Arques-Chef Michael Schumann. SHC setzte im vergangenen Jahr 790 Millionen Euro um. Über 60 Prozent stammen aus dem Geschäft mit kabellosen Gigaset-Telefonen.

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