Nokias N96: Die Zukunft des Telefonierens

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Der finnische Handyexperte hat einen Kinosaal in sein neustes Gerät integriert. Da sich künftig immer mehr umfangreiche Multimedia-Features in Handys finden werden, haben wir es uns ganz genau angesehen. Auch RIM und andere Anbieter von Business-Smartphones werden sich dem Trend hin zu mehr Multimedia nicht verschließen können.

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Ein Display mit einer Diagonale von 7,1 cm und ein Akku, der Standby bis zu 200 Stunden, bei Gesprächen bis zu 150 Stunden und im Video-Modus bis zu fünf Stunden durchhält, sind die Hauptargumente für den Kauf eines N96. Damit sind Nutzer nämlich vor grässlichen Bordfilmen bei der Lufthansa, etwa bei einem Flug von Hamburg auf die Kanaren, gefeit. Das Kino hat man damit in der Tasche. Voraussetzung ist allerdings ein guter Augenarzt.

Videos werden in den Formaten MPEG-4, Windows Media Video und Flash Video abgespielt. Auf das Handy kommen die Inhalte unter anderem per USB 2.0, WLAN oder HSDPA. Gespeichert werden sie wahlweise 16 GB internem Speicher und/oder microSD-Speicherkarte mit bis zu 8 GB.

Fernsehen ist theoretisch auch möglich, allerdings nur via DVB-H-Receiver. Deutsche Nutzer gucken insofern noch weitgehend in die Röhre. Wackeligen Testbetrieb gibt es in Hamburg, München, Frankfurt und Hannover. Ein Nokia Video Center soll die Käufer dennoch mit Inhalten versorgen. Diese stammen vorrangig von YouTube, Reuters und Sony Pictures.

Das Nokia N96 wiegt 125 Gramm, ist 5,5 cm breit, 10,3 cm lang und 1,8 cm tief. Es kostet um die 550 Euro ohne Vertrag.