Kostendruck in der IT verhindert Unternehmensziele

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Beim IT Service Management (ITSM) klaffen in Deutschland Wunsch und Wirklich nach wie vor noch weit auseinander. Denn eigentlich sollte für die IT-Abteilungen an erster Stelle die Ausrichtung auf die Geschäftsziele stehen.

Allerdings, so das Marktforschungsinstitut IDC in der Studie “ITSM – Alingning IT with Business” würde für die meisten Verantwortlichen noch immer die Reduzierung der Kosten im Vordergrund stehen. Das wäre im Grunde noch nicht schlimm, denn in einer ganzheitlichen Betrachtung ist es ja ein wichtiges Geschäftsziel, die Kosten zu senken. Und doch steht für viele Unternehmen an erster Stelle bei der IT selbst Kosten einzusparen. Damit rutschen viele IT-Abteilungen in ein nur schwer wieder aufzulösendes Dilemma. “Auf der einen Seite soll die IT Kosten reduzieren”, erklärt Matthias Kraus, Projektleiter der Studie und IDC-Analyst. Andererseits solle aber die IT auch neue Prozesse abbilden und muss daher Investitionen tätigen.

Als Resümee aus der Befragung ziehen die Analysten daher auch den Schluss, dass ein Umdenken bei den IT-Verantwortlichen und im Management stattfinden muss. Denn laut der Befragung von 203 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern richtet in Deutschland derzeit etwa die Hälfte das IT-Service-Management an den Geschäftszielen aus (Business Alignment). 19 Prozent planen dies immerhin.

Auf die Fragen, wie IT-Abteilungen den messbaren Beitrag zur Wertschöpfung darstellen, sagen über die Hälfte der befragten Unternehmen, dass sie die Reduzierung der IT-Kosten anzeigen. Weitere 39 Prozent der Nennungen entfallen auf das Reduzieren der Durchlaufzeiten von IT-Prozessen. Nur ein Drittel der Verantwortlichen nennen dann typische IT-Business-Alignment-Formen, wie das Reduzieren der Prozesskosten in den Fachabteilungen.

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