Ganzkörper-Scanner am Flughafen Zürich

EnterpriseSicherheit

An den Sicherheitsschleusen des Flughafens Zürich wird in den kommenden Wochen einen Ganzkörper-Scanner getestet. Das Gerät soll Gegenstände erfassen, die am Körper getragen werden, auch Kunststoffmesser oder Plastiksprengstoff.

Der Scanner hat Ähnlichkeit mit einer Telefonzelle und erstellt mittels elektromagnetischer Strahlen ein dreidimensionales “Nacktbild” des Passagiers. Dabei werden die Körperumrisse des Reisenden durch die Kleider hindurch sichtbar.

Erfasst werden aber auch sämtliche Gegenstände, die eine Person am Körper trägt. So lassen sich auf den Bildern nicht nur versteckte Waffen erkennen, sondern auch, ob der Passagier ein Kunststoffmesser oder Plastiksprengstoff bei sich hat.

Bereits getestet wurde der Scanner etwa auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam. Wie Marc Rauch, Mediensprecher des Flughafenbetreibers Unique, sagte, wird in Zürich das gleiche Gerät eingesetzt. Wo und in welchem Umfang die Tests stattfinden werden, konnte Rauch noch nicht sagen.