Supercomputing fürs Gehirn

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Britische Forscher am ‘Cardiff University Brain Research Imaging Centre’ (Cubric) nutzen das Supercomputing, um Krankheiten wie die Epilepsie zu verstehen. Die Wissenschaftler vergleichen dazu unter anderem MRI-Aufnahmen von Gehirnen.

Die MRI-Bilder und die ergänzenden MEG-Aufnahmen erfordern sehr viel Rechenkapazität. In Cardiff stehen daher 75 IBM-Server mit jeweils zwei Dual Core 64-Bit 2.2 GHz AMD Opteron-Prozessoren und 4 GB Memory zur Verfügung. Die britische Spezialfirma OCF hat die Server zu einem Cluster kombiniert. Als Betriebssystem kommt Red Hat 5 zum Einsatz.

Der Supercomputer ermöglicht es den Wissenschaftlern, Gigabyte von Daten in wenigen Minuten zu verarbeiten. Früher habe er die Rechner mit Daten gefüttert und sei ins Wochenende gegangen, sagte Cubric-Mitarbeiter Suresh Muthukumaraswamy. “Und wenn ich am Montag wieder kam, hat der Computer oft immer noch gerechnet.” Heute brauche der Cluster weniger als 20 Minuten, um die Rechenprozesse abzuschliessen. “Jetzt kann ich Analysearten durchführen, die früher nicht möglich gewesen wären.”