Klassiker zerlegt: Apple IIc

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Schon damals, 1984, war Apple irgendwie anders als andere PC-Hersteller und damals schon deutlich teurer als der Durschschnitt. Für eine 1 MHz-CPU und 128k Speicher müsste man heute inflationsbereinigt etwa 2000 Euro bezahlen.

Aber Apple hat sich eben schon sehr früh eine beim Preis sehr leidensfähige Kundschaft herangezüchtet. Damals ging unter den Anwendern der Apple-II-Serie die Angst um, dass Apple die Serie einstellen könnte. Viele dieser Anwender hatten große Summen in Soft- und Hardware investiert. Gleichzeitig sorgten sich die Anwender, dass die Plattform veraltet sein könnte, wenn Apple sie nicht weiter entwickeln würde.

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Das Apple-Produktmarketing hat dann die Lösung des Dilemmas in Form eines ‘c’ präsentiert – c für Compact. Damit war der Apple IIc geboren. Die größte Besonderheit war, dass er ein Internes Floppy-Laufwerk hatte. Außerdem konnte Text in Linien mit bis zu 80 Buchstaben dargestellt werden. Die Vorgänger brachten es lediglich auf 40 Zeichen.

Apple warb damals, dass Tausende von Programmen für die Platform verfügbar seien. Offenbar mit Erfolg, denn die Serie Apple II gab es rund ein Jahrzehnt lang. Wer mehr über den Rechner erfahren möchte, dem sei natürlich unsere informative Bilderstrecke ans Herz gelegt, oder auch die Internet-Präsenz http://apple2.info/.

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