Piraterie: Microsoft startet globalen Gegenangriff

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Mit 20 Klagen gegen US-Händler, die angeblich illegale Lizenzen von Windows XP und Office verkauft haben, startet Microsoft einen groß angelegten Feldzug gegen Software-Piraten. Daneben sollen Aktionen in insgesamt 48 Ländern das Bewusstsein der Nutzer stärken.

Zudem hat Microsoft die Zusammenarbeit mit Anwendern und Regierungsbehörden angekündigt, gegen das Problem Raubkopien vorzugehen. Mit dem Global Anti-Piracy Day versucht Microsoft in verschiedenen Veranstaltungen auf das Problem hinzuweisen. Doch damit nicht genug.

Weltweit, so die Business Software Alliance, summierte sich der volkwirtschaftliche Schaden durch illegale Software-Lizenzen im Jahr 2007 auf 50 Milliarden Dollar. Und weil das Problem ein weltumspannendes ist, hat Microsoft auch in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedliche Projekte, mit denen der Verbreitung von Raubkopien entgegengewirkt werden soll.

Auf einer, natürlich mit Microsoft-Silverlight-Technologie animierten – Weltkarte, zeigt das Unternehmen auf, in welchen Ländern, welche Aktionen gefahren werden. In den USA etwa zerrt Microsoft insgesamt 20 Händler vor den Kadi. Der Vorwurf lautet, dass Unternehmen wie etwa A-1 Discount Computer Sales & Service, Broad Computer Center, Computers Unlimited and Services sowie Custom Computer 4 Less Produkte wie Office 2007, Windows XP und weitere Office-Produkte illegal weitervertrieben haben.

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