Ubuntu wird mobiler und virtueller

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Am 30. Oktober will Canonical das neue Ubuntu für Server und Desktops mit verschiedenen neuen Funktionen, etwa bei der Virtualisierung oder dem System-Management, vorstellen.

Die Desktop-Version von Ubuntu 8.10 wird neue Mobility-Funktionen enthalten. So kann das Betriebssystem ohne Unterbrechung von einer WiFi-Verbindung auf ein UMTS-Netz roamen, wenn sich der Anwender bewegt. Mobil wird Ubuntu auch über eine neue Funktion, die es erlaubt, das Betriebssystem auf einen USB-Speicher zu packen und an einem beliebigen Gerät wieder zu starten.

Des Weiteren sorgt eine neue Funktion für einen sicheren Web-Zugang für Gäste. Die können sich auf ein in ein WLAN eingeloggtes Laptop einwählen und über dieses dann eine Verbindung ins Netz herstellen. Dabei sorge laut Canonical aber das Betriebssystem automatisch für die nötige Sicherheit der persönlichen Daten auf dem ‘Host’-Rechner. Natürlich muss der Anwender zunächst sein Gerät für einen solchen Gastzugriff freischalten.

Das neue, frei verfügbare Betriebssystem basiert auf dem Desktop GNOME 2.24, enthält einen neuen Instant-Messaging-Client, die Konferenz-Software ‘Ekiga 3.0’ sowie die Multimedia-Player ‘Totem Movie’ und ‘Rhythmbox’.

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