Microsoft öffnet Modeling-Sprache ‘M’

BetriebssystemEnterpriseProjekteSoftwareSoftware-HerstellerWorkspace

Mit der Offenlegung der deklarative Modeling Language ‘M’ will Microsoft der Software-Modeling-Plattform ‘Oslo’ mehr Geltung verschaffen.

Die Sprache mit dem Codenamen ‘M’ ist Teil der noch relativ neuen Modeling-Plattform Oslo. ‘M’ mit den Modulen MSchema, MGrammar und MGraph werde Microsoft im Rahmen der ‘Professional Developer Conference’ in Los Angeles nun unter dem Open Specification Promise frei geben. Mit dem Open Specification Promise verpflichtet sich das Softwareunternehmen, keine Urheberrechtsansprüche an einer bestimmten Technologie geltend zu machen.

Microsoft will mit Oslo einzelne Produkte, wie etwa den BizTalk Server oder Technologien wie SQL in einem Modell abbilden und damit einzelne und isolierte Silos bei der Anwendungsentwicklung aufbrechen.

Mit der Offenlegung von ‘M’ will Microsoft die Spezifikationen stärker etablieren. Künftig soll ‘M’ dann besser mit offenen Industriestandards wie etwa den WS-Spezifikationen, XML-Formaten oder anderen Protokollen konkurrieren können.

Neben der Offenlegung von ‘M’ hat Microsoft in Aussicht gestellt, auch das Modeling-Tool ‘Quadrant’ sowie andere Oslo-Technologien auf der Professional Developer Conference vorzustellen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen