Ganz oder gar nicht: IT-Innovationen in Zeiten der Krise

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Wer sein Überleben in Zeiten der Krise sicher will, sollte entweder ganz gezielt auf Innovationen setzen, um damit mittelfristig Wettbewerbsvorteile zu erzielen, oder aber den Umbau der IT für eine Weile auf ein Minimum herunterfahren.

Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sollten sich Finanzorganisationen während des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs stark auf IT-Innovationen konzentrieren und radikale Veränderungen herbeiführen oder diese weitgehend aussetzen um die Kosten gering zu halten und sich so für spätere Aktivitäten zu wappnen.

“Im Gegensatz zu den sogenannten ‘Fast Followers’, sind Unternehmen, die einen Mittelweg suchen unentschlossen oder Nachzügler. Sie verschwenden ihre IT-Budgets für eine schrittweise Modernisierung, die nur eine geringe oder gar keine Auswirkung auf ihr Geschäfte hat”, so Alistair Newton, Research Vice President bei Gartner auf dem derzeit stattfinden Symposium ITxpo in Cannes.

Mit einer Aussetzung der Erneuerung der IT würden sich vor allem Unternehmen aus dem Finanzsektor für eine Erhaltung der Systeme bei minimalen Kosten entscheiden. Dabei könnten sie ihre Kriegskasse für spätere Aktionen füllen, wenn sich der Markt wieder stabilisiert.

Newton jedoch erklärte, dass vor allem Banken nun auch durch branchenferne Unternehmen in den nächsten Monaten neue Konkurrenz bekämen. Daher sollten sie Investitionen in Technologien gezielt nutzten, um Kostenvorteile zu erarbeiten.

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