Nokia ist Greenpeace-Liebling

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Die Umweltaktivisten haben Unternehmen aus der Elektronikbranche auf ihre Umweltverträglichkeit hin untersucht. Dabei scheint sich in der Industrie tatsächlich einiges zum Besseren zu wenden.

Immer mehr Unternehmen, so Greepeace, würden große Fortschritte bei der Abfallvermeidung und bei der Reduzierung von giftigen Stoffen machen. Allerdings lassen die meisten noch wirklich umfassende Schritte zur Minimierung des Stromverbrauchs vermissen.

Für die 10. Auflage des in seinem Unternehmens-Ranking ‘Guide to Greener Electronic’ hat Greenpeace für den Energieverbrauch fünf neue Kriterien eingeführt: Kauft das Unternehmen regenerative Energien ein? Veröffentlicht das Unternehmen den Stromverbrauch? Stellt es effiziente Geräte her? Unterstützt es Verpflichtungen für die Reduzierung von Treibhausgasen und veröffentlicht das Unternehmen eine Zeitvorgabe für die Reduzierung des eigenen Treibhausgasausstoßes.

Nokia, Sony Ericsson und Toshiba führen derzeit die Liste an. Toshiba hat Samsung vom dritten Platz gestoßen, das zwar bei giftigen Stoffen und bei der Energie viele Punkte sammelt aber leider nur ein schlechtes Recycling-Angebot hat.

Das Schlusslicht bilden Nintendo und Microsoft. Nokia habe sich den ersten Platz mit einem freiwilligen Rücknahmeprogramm und der Selbstverpflichtung, auf giftige Stoffe in der Herstellung zu verzichten verdient.

Weil Microsoft hier weigert, landet das Unternehmen im zweiten Jahr in Folge auf dem vorletzten Platz. Apple konnte zwar seine Wertung mit neuen Herstellungsverfahren etwa beim neuen MacBook, leicht verbessern, fällt aber dennoch in der Wertung nach unten. Der Hersteller tut also gemäß Greenpeace weniger als die Konkurrenten und verwendet nach wie vor giftige Stoffe in der Herstellung. Außerdem könnte sich der Hersteller bei der Vermeidung von Treibhausgasen etwas mehr Mühe geben.

Greenpeace sieht darin ein vorrangiges Problem und fordert daher die Unternehmen zu weniger “grünem Gewäsch” und zu schnellem Handeln auf.

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