Alternative Browser wie Mozilla Firefox oder Google Chrome mögen zwar mit viel Kampfgeist ausgestattet sein, wenn es darum geht die schier überwältigende Übermacht von Microsofts Internet Explorer zu brechen – wirklich dagegen ankommen tun sie aber nicht. Das liege vor allem an der Allgegenwart von Microsoft-Produkten, sagt Gartner-Analyst Ray Valdes.
“Da sich über einen langen Zeitraum Abhängigkeiten gebildet haben, empfinden es die meisten Unternehmen als schwierig oder sogar unmöglich, vom Internet Explorer auf alternative Browser wie Firefox, Opera oder Safari umzusteigen”, so Valdes im Interview mit ZDNet Asia. Tatsächlich sei es für durchschnittliche Firmen “schwierig bis unmöglich” den IE zugunsten anderer Browser abzuschaffen.
Zahlreiche Software-Systeme und Applikationen seien abhängig von der HTML Rendering Engine des IE, die in viele andere Anwendungen integriert ist – beispielsweise in den E-Mail-Client Outlook. Ein anderer Aspekt seien die administrativen Möglichkeiten des IE, die eine zentrale Verwaltung des Browsers ermöglichen.
“Im Gegensatz zum Firefox bietet Microsoft Mechnismen, die diesen Anforderungen entsprechen, beispielsweise Group Policy Objects oder das Internet Explorer Administration Kit (IEAK).” Die Möglichkeit zur zentralen Verwaltung des Browsers ist nach Valdes Worten für die meisten Unternehmen entscheidend. “Deshalb ist es für die meisten unrealistisch, den IE zu Gunsten eines anderen Browsers zu ersetzen.”
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2 Kommentare zu Für die meisten Firmen ist der IE ein Muss
Bezahlt
wer hat hat wohl diese Analyse in Auftrag gegeben? womöglich MS?
IE
Das denke ich nicht. Es gibt eine Menge Softwarelieferanten, die – gerade wenn sie MS Partner sind – in ihre Produkte natürlich MS-nah umsetzen und erst nach und nach auch andere Browser unterstützen.
Hier ist die Betriebssystemnähe des IE nach wie vor ein ausschlaggebender Faktor.