Fujitsu Siemens mit massivem Stellenabbau in Deutschland

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Nur wenige Monate vor dem Ausstieg von Siemens beim Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens setzt der Computerhersteller in Deutschland den dicken Rotstift an.

Fujitsu Siemens Computers (FSC) erklärte, dass von den insgesamt 6000 Arbeitsplätzen in Deutschland 700 Stellen abgebaut werden. Allerdings verhindert ein Ergänzungstarifvertrag noch bis zum Jahr 2010 betriebsbedingte Kündigungen. FSC beschäftigt weltweit 10.500 Mitarbeiter.

Die Hauptgründe für den Abbau liegen vor allem in der schlechten Wirtschaftssituation und im harten Wettbewerb der Computerbranche, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Außerdem seien die anhaltenden Verluste von Marktanteilen an Wettbewerber im Privatkundengeschäft ein weiteres Kriterium, um den Rotstift anzusetzen.

Wann und wo die Stellen wegfallen, ist bislang noch ungeklärt. Bevor konkrete Angaben zu den geplanten Stellenstreichungen erfolgen, sollen zuerst Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft aufgenommen werden, hieß es.

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Fest stehe jedoch, dass die Mitarbeiter in der Produktion in Augsburg mit 500 Mitarbeiten und Sömmerda in Thüringen mit 100 Angestellten von dem Arbeitsplatzabbau nicht betroffen sind, ergänzte die Sprecherin. In den beiden Produktionsstandorten werden vor allem Desktop- und Großrechner produziert.