Sun zieht mit JavaFX gegen Flash und Silverlight zu Felde

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Wer heute von Rich Internet Applications (RIA) spricht, meint mit 95prozentiger Wahrscheinlichkeit Adobes Flash. Da kann auch Microsoft mit Silverlight nicht viel ausrichten.

Nun betritt ein weiterer Mitstreiter das Feld. Sun Microsystems hat JavaFX vorgestellt. Obwohl Sun einen bereits gesättigten Markt betritt, rechnet sich das Unternehmen für sein RIA-Plattform gute Chancen aus.

Und diese Hoffnung gründet auf der allgegenwärtigen Programmiersprache Java. So sei auch JavaFX eine der wichtigsten Erweiterungen der letzten Jahre für diese Plattform. Denn damit kann Java nun auch reichhaltige und multimediale Inhalte über den Browser auf den Desktop bringen.

Die neu vorgestellte Plattform enthält eine Entwicklungsumgebung, ein Production Suite und den JavaFX Desktop. Das Entwicklertool enthält die Laufzeitumgebung, Grafik, Medien, Web-Services, einen Emulator, mit dem sich mobile Umgebungen simulieren lassen und die IDEs von NetBeans und Eclipse. Damit will Sun sicherstellen, dass jede Anwendung für sämtliche Plattformen nur einmal geschrieben werden muss. Die mobile Laufzeitumgebung will Sun im Frühjahr 2009 veröffentlichen.

Mit der Production Suite automatisiert Sun Microsystems den Import von Medienformaten von Herstellern wie Adobe. Außerdem erleichtere die Suite die Kommunikation zwischen Programmierer und Designer. Das Desktop-Modul bringt Technologien aus der Java SE 6 Update 10 mit. Dabei lassen sich Java-Plugins aus dem Browser per Drag and Drop herausziehen und direkt auf den Desktop ziehen, wo sie dann als Widget laufen.

JavaFX 1.0 gibt es ab sofort zusammen mit über 80 Code-Beispielen, Anwendungen, Dokumentationne und Schulungen zum Download.

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