Python 3.0 ist fertig

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Mit Python in der Version 3.0 beginnt eine neue Ära. Die freie Skriptsprache bricht mit den Vorgängerversionen. Und sie weist viel mehr Funktionen für komplexe Prozesse auf. Das lässt auf größere Verbreitung der Skriptsprache schließen – oder zumindest auf andere Anwendungsszenarien.

Die Neufassung hat rund sechs Monate in Anspruch genommen. So viel Zeit ist seit dem Beta-Release vergangen. Der Hauptentwickler heißt Guido van Rossum. Er gilt als Erfinder der Sprache und zeichnet für die Weiterentwicklung mit verantwortlich.

Er hat die wesentlichen Neuerungen gegenüber Python 2.5 ausführlich in der Python-Dokumentation zusammengefasst.

Dabei weist er auch noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Python 3.0 – ehemals Python 3000 oder Py3K – mit voller Absicht auf Rückwärtskompatibilität zu den Vorgängerversionen verzichtet. Das Entwicklerteam hat sich nach eigenen Angaben darauf konzentriert, die Standard-Bibliothek zu überarbeiten sowie veraltete Funktionen und überflüssigen Programmcode zu entfernen.

Verschlechtert hat sich aber augenscheinlich die Performance. So soll Python 3 um bis zu 10 Prozent langsamer laufen als noch Python 2.5. Zugrunde gelegt wurde der Pystone Benchmark. Die kommenden Versionen sollen hier Abhilfe schaffen. Hier versprechen die Entwickler allerdings mit den kommenden Versionen Abhilfe. Die aktuelle Version Python 3.0 gibt es hier als Download.