Kleine Firmen pokern bei der WLAN-Sicherheit

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Drei von vier Unternehmen haben keine Kontrolle über ihre WLAN-Sicherheit, sagen die Experten von Napera Networks. Das Unternehmen ist auf die Kontrolle von Netzwerksicherheit spezialisiert. Grundlage für die Studie war ein Onlinenetzwerktest von Napera, an dem sich 200 kleine und mittelständische Unternehmen beteiligt haben.

Demnach konnten 57 Prozent der Umfrageteilnehmer keine Auskunft darüber geben, welche Geräte an ihrem Netzwerk angebunden sind. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab zudem an, Mitarbeitern die Nutzung von gemeinsamen Passwörtern zu erlauben anstatt sich über einen Wireless Access Point einzuloggen.

“Geraden in Phasen drohender Rezession ist es für Unternehmen aller Größen unabdingbar, sich zu schützen und alle potentiellen, kostenintensiven Gefahren auszuschließen. Die Kontrolle und Identifikation der Nutzer eines Netzwerks sind ein Muss in allen Geschäftsbereichen. Alle Gast- und Remote-Zugänge sollten daher überwacht werden, jeder Mitarbeiter und Gast sein eigenes Passwort besitzen, und die Überprüfung der Sicherheitssoftware der angeschlossenen Geräte gewährleistet sein”, sagt dazu Pierre Blom, Vizepräsident EMEA von Napera Networks.

Gerade kleine Unternehmen hätten ein erhöhtes Risiko, dass ihr Netzwerk angegriffen werde. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer gab an, dass es keine klaren Sicherheitsrichtlinien hinsichtlich der Endpoint Security in ihrem Betrieb gebe. Über die Hälfte überwacht außerdem nicht, ob die ans Netzwerk andockenden Computer aktuelle Sicherheitssoftware und eine Firewall nutzen. Bei den meisten Unternehmen loggen sich ferner täglich firmenfremde Personen ins Netz ein. 20 Prozent gewähren hierbei sogar unbeschränkten Gästezugang.