Yahoo macht sich käuflicher

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Das Unternehmen hat seine umstrittenen Abfindungspläne geändert. Yahoo wollte damit unter anderem Risiken minimieren, die sich für die Beschäftigen aus einer Übernahme oder Fusion ergeben könnten.

Die Änderungen basieren auf einer Vereinbarung mit Aktionären, die im Juni rechtlich gegen die Abfindungspläne vorgegangen waren. Ursprünglich sollten alle Mitarbeiter eine Abfindung erhalten, die bis zu zwei Jahre nach einem “Wechsel der Unternehmensführung” ihren Job verlieren oder aufgrund geänderter Aufgabenbereiche selbst kündigen.

Die jetzt bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Modifikationen der ursprünglichen Vereinbarung sehen vor, dass der Zeitraum für den Anspruch auf Abfindungen von zwei Jahren auf ein Jahr reduziert wird. Auch gelten ein neuer Verwaltungsrat oder der Verkauf der Suchsparte nicht mehr als ein “Wechsel der Unternehmensführung”.

Die Aktionäre hatten Yahoo vorgeworfen, mit den Abfindungsplänen Microsoft oder einen anderen Käufer abzuschrecken. Yahoo hatte die Pläne kurz nach dem Bekanntwerden des Übernahmeangebots von Microsoft verabschiedet. Experten hatten die Kosten, die sich aus den Abfindungsplänen für einen neuen Eigentümer ergeben könnten, auf bis zu 2,1 Milliarden Dollar geschätzt.

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