Fakten und Fiktion des papierlosen Büros

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Während wir vom papierlosen Büro immer noch recht weit entfernt sind, verabschieden sich mehr und mehr Unternehmen von der Idee, dass Papier alles ist. Im Gegenteil: Das “papierlose Büro” verschwindet mehr und mehr. Digitale Stifte und ePapier geben den Dokumenten neuen Mehrwert.

Digitale Dokumente bieten den Vorteil grenzenloser Verarbeitung und Verbreitung, doch Papier und Schreibgeräte sind nach wie vor näher am Menschen. Darum liegen PC und Papier nach wie vor als Trägermedien von Informationen gleich auf. Um beide Medien zusammenzuführen, nähern sich verschiedenste Anbieter aus unterschiedlichen Richtungen mit neuen Produkten.

Einerseits Stift basierende und papiergebundene Lösungen wie Papershow oder Dotforms, andererseits Papier ersetzende Displaytechniken von Anbietern wie Plastic Logic oder iRex. Viele Unternehmen wollen derzeit den Spielraum für digitale Dokumente erweitern. Gleichzeitig bieten sie Anwendern neue Gestaltungsanreize sowie weitere Möglichkeiten der Effizienzsteigerung.

Mit ‘Oxford Papershow’ bringt der Gronauer Papierhersteller Hamelin Paperbrands GmbH eine Lösung auf den Markt, mit der Meetings, Weiterbildung, Trainings, Seminare, etc. effizienter, interaktiver und lebendiger gestaltet werden können. Das Produkt besteht aus einem digitalen Stift, der via Bluetooth mit dem PC verbunden wird, und aus gerastertem Papier mit verschiedenen aufgedruckten Steuersymbolen. Damit können handschriftliche Notizen, Skizzen oder Zeichnungen in Echtzeit in laufende Präsentationen oder auf ein digitales Flipchart übertragen und angezeigt werden. Via USB-Dockingstation lassen sich die Daten vom Stift auch auf den PC übertragen, von wo aus sie weiter verarbeitet werden können. Hintergrund des Hamelin-Produkts ist die ‘Digital Pen and Paper’ (DPP)-Technologie eines schwedischen Unternehmens.

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