Standby spart ab 2010 Milliarden ein

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Mit einer neuen Richtlinie für Ökodesign hat die EU-Kommission auch die Vorgaben für den Standby-Betrieb geändert. In dem Wirtschaftsraum ließen sich so Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Mit der neuen Direktive, die den Standby-Betrieb von Fernsehern, Computern oder auch Stereoanlagen neu regelt, hofft die EU zudem auf Einsparungen bei den Stromkosten in Milliardenhöhe.

So dürfen ab 2010 keine Geräte mehr auf den Markt kommen, die in Standby mehr als ein Watt Strom verbrauchen. Mit dem Jahr 2014 wird der Verbrauch noch einmal auf 0,5 Watt halbiert.

Und so hofft die EU bis 2020 den Stromverbrauch im Standby um 75 Prozent zu reduzieren, erklärt der zuständige Energiekommissar Andris Piebalgs. Das schone nicht nur die Geldbörsen der EU-Bürger, sondern auch die Umwelt, der dadurch millionen Tonnen CO2-Ausstoß erspart blieben.

In dem so die so genannten stillen Stromfresse vom Netz genommen werden, könnte die EU so viel Strom einsparen, wie Dänemark in einem Jahr verbraucht. Das entspreche Einsparungen von etwa 4,8 Milliarden Euro.

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