Die News des Jahres 2008: März und April

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AMD lieferte nach einer schweren Geburt endlich einen fehlerfreien Barcelona-Chip aus, Microsoft musste eine Rekordstrafe verschmerzen und die CeBIT kämpfte mit Ausstellerschwund. Außerdem gab SAP-Chef Kagermann im April seinen Nachfolger bekannt.

Das war Anfang März schon eine Nachricht wert, dass AMD die ersten fehlerfreien Barcelonas auslieferte. Der Intel
-Konkurrent hatte hart zu kämpfen, um endlich die erste echte vierkernige Server-CPU auf den Markt zu bringen. Allerdings wurde diese Entwicklung nicht nur von AMD selbst mit Sorge betrachtet, sondern von der gesamten Hardware-Industrie. Denn niemand will einen x86-Markt, der alleine von Intel beherrscht wird. Ein Monopol auf x86-Chips ist auch nicht im Interesse Intels.

Denn Microsoft hat zwar einen Desktopmarkt für sich alleine, allerdings bekommen die Wettbebwerbshüter dann lange Zähne. Ende Februar belegte die Kommission den Hersteller mit einer Strafe in Höhe von knapp 900 Millionen Euro.

Die CeBIT 2008 nahm die Rekordstrafe hingegen gelassen hin. Was die Betreiber eher beschäftigte, waren die schrumpfenden Austellerzahlen. Über mangelndes Besucherinteresse brauchen sich die Veranstalter indes nicht beschweren.

Allerdings über zuviele Besuche im Netz macht man sich seit März in der ersten deutschen Internet-Klinik Gedanken. Für Sorgenfalten sorgte zudem die Nachricht, dass SAP die Preise für Service und Support erhöhen wird.

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