Red Hat als Krisengewinnler

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Der weltgrößte Linux-Softwareanbieter Red Hat hat mit seinem Gewinn im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten übertroffen und blickt optimistisch in die Zukunft. Konzernchef Jim Whitehurst sagte, er erwarte, dass die schlechte wirtschaftliche Lage Red Hat bei der Gewinnung neuer Kunden helfen werde.

Die Unternehmen könnten sich den Status Quo mit urheberrechtlich geschützten Lösungen nicht mehr leisten. Stattdessen müssten sie nach günstigeren und flexibleren Alternativen suchen. Dies begünstige Open-Source-Software und Red Hat.

Der Nettogewinn des Unternehmens legte im dritten Geschäftsquartal auf 24,3 Millionen Dollar zu, nach 20,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 165,3 Millionen Dollar. Für das vierte Geschäftsquartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 166 bis 167,5 Millionen Dollar.

Red Hat ist der weltweit größte Anbieter von Linux-Software vor Novell. Das Unternehmen vertreibt seine Software gratis und stellt seinen Kunden dann die Behebung von Fehlern, Upgrades und Support-Leistungen in Rechnung.