IBM ist Spitzenreiter bei Patenten

Management

Zum ersten Mal in der Geschichte des amerikanischen Patentrechts hat IBM als erstes Unternehmen in einem Jahr mehr als 4000 US-Patente zugesprochen bekommen.

Der IT-Riese aus den USA kündigte am Mittwoch an, dass er im letzten Jahr 4186 Patente bewilligt bekommen habe. Damit konnte IBM 2008 wieder mehr Patente erfolgreich einreichen wie Microsoft, Sony, Samsung und Intel. IBM belegt zum 16. Mal in Folge den ersten Platz auf der US-Patentliste.

Parallel dazu veröffentlichte IBM im letzten Jahr über 1500 technische Neuerungen ohne Patentschutz und kündigte an, diese Zahl im kommenden Jahr zu verdoppeln. Die Firma will so Innovationen fördern, die den Aufbau einer neuen, “smarten” Infrastruktur ermöglichen. Für IBM ist diese Balance aus offener Innovation und dem Schutz geistigen Eigentums ein wesentliches Element ihrer Führungsrolle bei der Entwicklung führender IT-Produkte und Services.

Die Forschungsabteilung von IBM kündigte weiter an, sich an einem Projekt zur Verbesserung der Patentqualität zu beteiligen. IT-gestützte Analysemethoden und Statistik sollen dazu beitragen, eine Bewertung von Patenten zu ermöglichen. Auf dieser Basis kann dann ein sogenannter Patent Quality Index erstellt werden, mit dessen Hilfe Bewerber, Patentbeamten und die Öffentlichkeit Patente objektiv bewerten können. Von dem Projekt erhoffen sich die Beteiligten, die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl minderwertiger Patentanträge und Patente zu senken.

US-Patentrangliste 2008 (Daten von IFI Patent Intelligence):


Rang Unternehmen Anzahl der Patente
1. IBM 4186
2. Samsung 3515
3. Canon 2114
4. Microsoft 2030
5. Intel 1776
6. Matsushita 1745
7. Toshiba 1609
8. Fujitsu 1494
9. Sony 1485