5000 Entlassungen bei Ericsson

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Der größte Telekommunikationsausrüster, Ericsson, will weiter sparen und entlässt daher 5000 Mitarbeiter.

Das gab das Unternehmen zusammen mit den Zahlen für das vierte Quartal bekannt. Aufgrund von Währungseffekten und einer soliden Nachfrage konnte das schwedische Unternehmen gute Zahlen präsentieren.

So stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf rund 67 Milliarden schwedische Kronen, das sind rund 6,2 Milliarden Euro. Allerdings zehrten die Kosten für den laufenden Konzernumbau den Großteil des Gewinnes auf. 3,9 Milliarden Kronen wiesen die Schweden noch aus. Das sind etwa 31 weniger als im Vorjahreszeitraum.

“Wir hatten ein solides 2008”, so Carl-Henric Scanberg, President und CEO bei Ericsson. Vor allem die gewerblichen Dienstleistungen hätten sich weiterhin sehr gut entwickelt. Dennoch sei der Bereich Sony Ericsson von den wirtschaftlichen Entwicklungen nicht verschont und müsse aufgrund sinkender Nachfrage im Consumer-Markt Entscheidungen treffen. Ericsson will weiterhin sparen und hofft durch den Konzernumbau ab der zweiten Hälfte 2010 jährlich etwa 10 Millarden schwedische Kronen einsparen zu können.

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