Open Source und Cloud-Computing – Geht das überhaupt?

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Für die Entwicklung von Unternehmensanwendungen zeichnen sich zwei Trends ab, die aber nicht unbedingt in Einklang zu bringen sind: Open-Source-Tools und Cloud-Computing.

Viele Entwickler setzen bei ihren Projekten inzwischen auf Open-Source-Tools oder offene Entwicklerumgebungen. Wie eine Studie der Evans Data Corp zeigt, wollen rund 40 Prozent der Open-Source-Entwickler Anwendungen in den nächsten zwölf Monaten über eine Cloud-Infrastruktur verfügbar machen. Dabei sind es hauptsächlich Projekte aus den Bereichen Enterprise Business Applications, Entwicklerwerkzeuge, Software-Infrastruktur und Enterprise System Management, die mit Open Source umgesetzt werden.

Hier zeigt sich – wie bereits in der Vergangenheit – eine klare Präferenz zur App Engine von Google. Knapp 30 Prozent wollen das Google-Tool für ihre Projekte nutzen. 15 Prozent wollen dazu den Serice von Amazon heranziehen. Die Cloud-Initiativen von Salesforce.com, IBM und Microsoft hingegen scheinen weit weniger Interesse auf sich zu ziehen.

Über 50 Prozent der Entwickler verwenden Linux in einer virtualisierten Umgebung und als Datenbank verwenden beinahe ebenso viele die Datenbank MySQL. Rund ein Drittel dieser Open-Source-Anwendungen wird über Portale wie SourceForge.net ausgeliefert. Die Größte Chance mit ihrer Anwendung reich zu werden, hätten, so Evans in der Studie, jedoch diejenigen, die mobile Applikationen schreiben.

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