Umfassende Bestandsaufnahme bei Qimonda

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Das Team des vorläufigen Insolvenzverwalters hat mit einer umfassenden Bestandsaufnahme bei dem DRAM-Hersteller begonnen.

Eine umfassende Bestandsaufnahme soll zügig zeigen, in welcher Form der Geschäftsbetrieb des Unternehmens weitergeführt werden kann, meldet das Team des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffé. “Es gibt Gespräche mit allen Beteiligten, zunächst in Bayern, Sachsen und Portugal”, heißt es.

Derzeit werden unterschiedliche Optionen für die mittel- und langfristige Fortführung der Geschäftstätigkeit evaluiert. Eine dieser Optionen umfasse auch einen Investorenprozess.

Die Mitarbeiter am Standort München wurden heute vom vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer Betriebsversammlung über den aktuellen Stand informiert, am Dienstag, den 27. Januar 2009, folgen entsprechende Veranstaltungen in Dresden. Die Insolvenzgeldvorfinanzierung wird bereits auf den Weg gebracht. Anfang Februar soll es Gespräche am Produktionsstandort Porto sowie in Lissabon geben. Derzeit wird an allen Qimonda-Standorten weiter produziert.

“Für eine fundierte Bewertung ist es derzeit noch zu früh. Klar ist schon jetzt: Wir haben es hier mit einer hochkomplexen Situation und einem extrem kapitalintensiven Geschäft zu tun. Deshalb braucht es für eine tragfähige Lösung Beiträge von potenten Investoren”, sagte Jaffé.

“Die erste Generation unserer Buried Wordline Technologie übertrifft bereits jetzt unsere Erwartungen. Diese innovative Technologie ist der Kern für die Zukunft unseres Unternehmens”, sagte Thomas Seifert, Finanzvorstand und COO von Qimonda.

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