Trotz Erholung im Chip-Markt kein Qimonda-Investor in Sicht

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Die Milliarden, die der Bund derzeit in die Bankwelt pumpt, wecken auch in Dresden Begehrlichkeiten. Nun ruft der sächsische Wirtschaftsminister mangels privater Geldgeber nach Hilfe aus Berlin und Brüssel.

“Für eine tragfähige Lösung braucht es Beiträge von potenten Investoren”, sagt der Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé. Und nach Investoren sucht man bei Qimonda derzeit noch vergeblich.

Immerhin: “Zahlreiche Gespräche haben stattgefunden”, betonte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) am Montag in Dresden. Details nennt er jedoch nicht. Bis Ende März muss für das gestrauchelte Unternehmen eine Lösung gefunden sein.

Bislang wurde stets der US-Hersteller Micron als möglicher Geldgeber gehandelt. Der wurde bereits vor der Insolvenz als wahrscheinlicher Kandidat genannt. Offenbar aber ist Micron Technologies nicht an einer Rettung des angeschlagenen Konkurrenten interessiert und spielt jetzt auf Zeit, um dann bei einer Aufspaltung Qimondas die Rosinen herauspicken zu können.

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