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Sun ist nicht offen genug. Dieser Ansicht ist zumindest der Gründer und Vater von MySQL, Monty Widenius, und kehrt daher Sun Microsystems den Rücken

Schon vor einigen Monaten wollte Widenius Sun, das MySQL gekauft hatte, verlassen. Nun wolle er ein eigenes Unternehmen gründen, teilt er in einem Blog mit.

Sun, so Widenius, habe die Version MySQL 5.1 veröffentlicht, obwohl sie in den Augen des Entwicklers noch nicht soweit gewesen war. Zunächst habe er sich der Bitte Suns gebeugt und dabei geholfen, Änderungen umzusetzen. Doch das sei nicht schnell geschehen. Zudem sei Sun für ihn nicht offen genug, vor allem im Bereich des MySQL Servers.

Dennoch habe man sich gütlich getrennt, und werde auch in Zukunft zusammenarbeiten. Man sei jedoch gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass Widenius außerhalb von Sun seine Vorstellungen besser verwirklichen könne.

Nun wolle Widenius ein kleines, familienorientiertes Unternehmen starten, mit etwa zehn bis 30 Mitarbeitern. Vielleicht kann er hier dem Ideal einer echten Open-Source-Firma gerecht werden. In dem milliardenschweren Business, das jetzt mit Sun Microsystems umgesetzt wird, gingen ihm wohl die Kompromisse zu weit.

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Ein Kommentar zu MySQL-Gründer verlässt Sun

  • 5.2.2009 um 18:37 von Andreas Fassl

    Rührend
    Oje, was dachte denn der mySQL-Gründer. Das SUN jetzt nicht nur kein Geld mit Rechnern, sondern auch kein Geld mit der Software verdienen will? Nur von Consulting und dem Support von OpenSource leben kann/will?
    Man schaue sich nur an, wie Sun mit den schönen Netscape/iPlanet/SunOne Sachen umgeht.

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