Verbrechensbekämpfung mit SAP

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Mit dem ‘Investigative Case Management for Public Sector’ (SAP ICM) bietet die Walldorfer Software-Schmiede jetzt ein Paket, mit dem sich Ermittlungen verwalten lassen.

Dieses Package richtet sich an die Polizei sowie an andere mit der Strafverfolgung betrauten Behörden. Dabei soll das Angebot den gesamten Zyklus einer Ermittlung abdecken. Von den ersten Prüfung über Ermittlungen bis hin zum Abschluss des Falls und einer Revision.

Dabei bezieht SAP auch das Back-Office in die Lösung mit ein und integriert diese mit den Kernprozessen der Strafverfolgung. Bislang sei in diesen Bereichen ein Silo-Ansatz verfolgt worden, bei dem verschiedene, an einer Ermittlung beteiligte Behörden mit jeweils eigenen Datenbanken und Anwendungen arbeiteten.

Nun versucht SAP diese Prozesse für alle Behörden zu integrieren und in einer einheitlichen Lösung zusammenzufassen. Der soll bis hin zu den einzelnen lokalen Polizeistationen reichen. Die Herausforderung dabei ist die große Integrationsarbeit, die dabei geleistet werden muss. Neben dem gemeinsamen Nutzen von Informationen muss natürlich auch stets die Datenqualität sichergestellt sein.

Der Kern der Software basiert auf einem verbesserten Datenmodell des Standards ‘People, Objects, Locations and Events’ (POLE). Dabei können zum Beispiel Bezüge zu Informationen aus anderen Fällen hergestellt werden. Wiederholen sich bestimmte Muster, eine Person oder Hinweise in verschiedenen Fällen, so zeigt die Lösung sofort die Querverbindungen auf.

Die Lösung stellte SAP auf dem 12. Europäischen Polizeikongress in Berlin vor.

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