Apple wegen iPhone-Bildschirm verklagt

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Apple erwartet eine weitere Klage. Zwei kleinere Firmen fechten die Nutzung ihrer Technologie in Apples Smartphone-Geräten der Marke iPhone an. Auch im Musikabspielgerät iPod Touch soll die Technik unabgesprochen eingesetzt werden. Die schottischen Erfinder klagen jetzt in den USA gegen den kalifornischen Konzern.

In der vergangenen Woche hat das Bundesgericht in Delaware Post von Picsel Technologies bekommen.

Die Bildschirm-Rendering-Technik in den Apple-Geräten steht nun auf dem Prüfstand – sie kommt bei der Darstellung und Funktionsweise, der Zooming- und Panning (Schwenken), in Dokumenten und Webseiten zum Einsatz. Dabei sorgt die Technik dafür, dass die Seite schnellstmöglich der Eingabe folgt und die Inhalte wie gewünscht anzeigt. Diese Technik ist eines der Herzstücke der Touchpad-basierten Geräte.

Und die Schotten haben sie entwickelt, hieß es jetzt in der Klageschrift. Nach Angaben des Magazins Dow Jones hat Picsel vor, auf Schadenersatz für die investierten Millionen Forschungsdollar zu klagen. Picsel-Technik sorge unerlaubt in den Geräten für die schnellere Darstellung. Ohne die Picsel-Technik müssten die Anwender viel länger auf Site-Updates warten, hieß es vom Anwaltsbüro, das die Klage für Picsel Research und Picsel Technologies vorbereitet hat. Von Apple liegt derzeit keine Stellungnahme vor.