Deutsche Sprache erobert Spam-Landschaft

EnterpriseNetzwerk-ManagementNetzwerkeProjekteService-ProviderSicherheit

Die Sicherheitsexperten von Bitdefender haben die Top-Spam-Begriffe aus rund sieben Millionen Spam-Mails herausgefischt. Erstaunlich ist, dass ein Wort aus der deutschen Sprache die Spam-Liste anführt.

Die deutsche Sprache erobert anscheinend die internationale Spam-Landschaft: Das Wörtchen “und” taucht derzeit am häufigsten in Spam-Mails auf. Die rund sieben Millionen Spam-Mails wurden von Bitdefender in dem weltweiten Netzwerk von ‘Honey Pots’ gesammelt. Ein “Honey Pot” ist eine E-Mail-Adresse, die ausschließlich zum Empfang und Sammeln von Spam verwendet wird.

Aktuelle Top-Spam-Begriffe:

  1. “Und” – der erstplatzierte Begriff wurde von den Bitdefender Anti-Spam-Forschern in unerbetenen Nachrichten gefunden, die explizite Videoinhalte für Erwachsene anpreisen.
  2. “Email” – rangiert an zweiter Stelle. Während frühere Kampagnen Bilder zur Veranschaulichung der Potenzverstärker enthielten, nutzt die neue Spam-Welle lediglich ein diskretes Banner, welches die ‘Shop Best Seller’ anpreist.
  3. “Receive” – besetzt Position drei. Der Begriff wurde in Nachrichten der Online-Glücksspiel-Seite ‘PokerSavvy’ gefunden. Die Mitteilung fordert die Empfänger dazu auf, ihre Freunde in die Pokerrunde einzuladen und dadurch extra Kreditpunkte zu erhalten.
  4. “Unsubscribe” – wird häufig in Mails gebraucht, die sich als vermeintlich legitime Newsletter ausgeben. Die Spams enthalten einen Disclaimer, der eine vertrauenswürdige Firma nennt und einen gefälschten ‘Austragen’-Link enthält. Ein Klick darauf bestätigt jedoch nur, dass die angeschriebene E-Mail-Adresse des Spam-Opfers tatsächlich in Gebrauch ist.
  5. “Time” – ist diese Woche an letzter Position. Es wurde in Mails gefunden, die kanadische Arzneimittel anpreisen.