Salesforce On-Demand-Offensive unter Beschuß

EnterpriseOpen SourceProjekteSoftwareSoftware-Hersteller

Salesforce hat eine On-Demand-Offensive gestartet, die von Software über Services bis hin zu Support alles umfassen soll. Das glaubt Ian Jacobs, Senior Analyst von Datamonitor, nicht so ganz. Die Cloud-Computing-Initiative soll immerhin Customer Relationship Management (CRM) modernisieren.

So soll das Release ‘Spring 09’, die Cloud-Computing-Lösung für Service und Sales, ab sofort den mehr als 51.800 Kunden zur Verfügung stehen. Spring 09 ist die 28ste Generation der CRM-Lösung von Salesforce und baut auf der Plattform Force.com auf. Die Lösung bietet mehr als 50 neue Funktionalitäten für Kundenservice und Vertrieb. Vor allem die neue Service Cloud, ein Angebot für den Vertrieb, soll dazu beitragen, das millionenschwere Geschäft der Firma weiter zu steigern und neue Kundengruppen für die Lösungen zu interessieren.

Nach Meinung von Ian Jacobs muss die Firma aber noch ein paar Hausaufgaben machen. Zwar galt sie lange als Vorbild für On-Demand-Geschäfte. Doch müsse die Firma langsam auch in neue Bereiche vordringen, sagte er in einer Stellungnahme. Basierend auf der zugekauften Technologie der Firma Instranet soll die Service Cloud dafür sorgen, dass die Regeln des Multi-Channel-Geschäftes neu geschrieben werden müssen.

Dabei werden die Themen, über die in Social Networks diskutiert wird, auf die Agenda der Marketing- und Vertriebsprofis gerückt. Den Ansatz findet Jacobs richtig: Telefonie, Chat, E-Mail, Suchmaschinen, Social Networks und anderes werden einbezogen. Zweifel zeigte er allerdings daran, dass Salesforce genug Schlagkraft mitbringt, um diese Sache durchzuziehen. Allerdings zeigte er sich optimistisch, was die Kundenakzeptanz betreffen wird.

Salesforce selbst zählt die Erfolge: In einer Kundenzufriedenheitsstudie gaben die mehr als 3000 weltweit befragten Kunden an, dass Salesforce CRM zu ihrem Wachstum beigetragen hat. Die Zahl der potenziellen Neukunden wuchs um 52 Prozent, die Zahl der Kunden um 27 Prozent und die Kundenbindung konnte um 30 Prozent gesteigert werden.